WorkFlex Index: Auslandseinsätze werden immer komplexer
Der WorkFlex Cross-Border Index zeigt, wie wechselnde Visabestimmungen, nationale Meldeportale und Sicherheitsrisiken Auslandseinsätze für Industrieunternehmen erschweren.

MM Logistik berichtet über den WorkFlex Cross-Border Index: Auslandseinsätze werden für Industrieunternehmen immer aufwendiger, weil Geopolitik und Bürokratie zusammenkommen.
Der Index wertet 1,86 Millionen bewertete Arbeitstage im Ausland von mehr als 500 Unternehmen in 193 Ländern aus. Allein bei den Visabestimmungen gibt es über 250 Änderungen pro Monat, hinzu kommen 27 separate nationale Meldeportale und 31 Staaten mit besonders anspruchsvollen Meldeverfahren.
Das Zusammenspiel ist das Problem
WorkFlex-Mitgründer Pieter Manden erklärt, dass die Schwierigkeit für Arbeitgeber weniger in einer einzelnen Vorschrift liegt als darin, wie die Anforderungen ineinandergreifen: Visa und Arbeitserlaubnisse, Entsendemeldungen, Sozialversicherung und Arbeitsrecht bringen jeweils eigene Verfahren, Portale und Fristen mit.
Für den Maschinen- und Anlagenbau wird das schnell zum operativen Thema. Wer Maschinen im Ausland montiert, Anlagen in Betrieb nimmt oder Servicetechniker kurzfristig zum Kunden schickt, löst Pflichten in mehreren Rechtsordnungen aus, auch bei kurzen Einsätzen innerhalb Europas.
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